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RAT & TAT Info 178: Asklepios - Kampf um Arbeitsplätze

Übergabe der Petition an Thomas Völsch

Beschäftigte der Asklepios Klinik Hamburg-Harburg wehren sich gegen Ausgliederung

Nachdem das öffentliche Krankenhauswesen Hamburgs vor 6 Jahren nahezu vollständig auf den Asklepios-Konzern überging, kam es in den Folgejahren keineswegs zu einem Stillstand beim Arbeitsplatzabbau. Im Gegenteil: Allein beim AK Harburg wurden nach und nach die Bereiche Küche, Reinigung, Lager, Apotheke, Pathologie, Labor, Wäscherei, Mikrobiologie und Nuklearmedizin ausgegliedert. Nun stehen auch die Bereiche Krankentransport, Logistik, Office Management, Information, Post und Einkauf vor der Ausgegliederung. Betroffen sind 58 Mitarbeiter. Geplant ist die Übernahme durch nicht tarifgebundene Unternehmen. Die betroffenen Mitarbeiter sind z.T. so langjährig beschäftigt, dass sie an sich als "unkündbar" gelten. Dennoch haben sie mit erheblichen Lohneinbussen zu rechnen. Mit der Ausgliederung verblieben beim Krankenhaus praktisch nur noch der medizinische und pflegerische Bereich.

Die Betroffenen verweisen zu Recht darauf, dass beim Betriebsübergang vor 6 Jahren, dem hamburgweit bekanntlich eta 1000 (!) Mitarbeiter widersprochen hatten, ihnen zugesagt worden war, bei Asklepios seien die Arbeitsplätze sicher. Deshalb hatten sie sich nicht den Widersprüchen gegen den Betriebsübergang angeschlossen.

Die Betroffenen fühlen sich von den Verantwortlichen "verraten" und haben sich in einer (von RAT & TAT begleiteten) Petition von 35 Unterzeichnern an den Harburger Bezirksamtsleiter, die Harburger Bezirksvrsammlung, die Bürgerschaft und den Hamburger Bürgermeister gewandt. Sie fordern die Politiker und die Verwaltung auf, alles in ihrer Macht stehende zu tun, um die geplante Ausgliederung zu verhindern. Unterdessen laufen zwischen dem Betriebsrat und dem Unternehmen Verhandlungen, deren Ausgang ungewiss ist. Ursprünglich war die Ausgliederung ("outsourcing") bereits für den 1.1.2014 geplant.

(Die Petition an den Bezirksamtsleiter Thomas Völsch wurde am 5.12.2013 im Rathaus Harburg durch RAT & TAT und etwa 20 Betroffene übergeben).

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