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20.7.2020

Tönnies betreibt Roßtäuscherei

Werkverträge mit konzerneigenen Firmen sind auch Werkverträge !

Herr Tönnies weiß genau, um was es geht. Aber vermutlich hat er "grünes Licht" von den verantwortlichen Landespolitikern, die zu seinem jüngsten Coup einfach schweigen. Das Getöse wegen der Ausfallforderungen von Tönnies ist groß, obwohl am Ende, wenn sich der Sturm gelegt hat, Tönnies auf Kosten des Steuerzahlers Zahlungen erhalten wird. Nun jedoch täuscht er erst mal die Öffentlichkeit mit seinem Märchen, er schaffe die Werkverträge ab, indem er diese nur noch mit konzerneigenen Unternehmen abschließt. Lang und breit war in der Öffentlichkeit breitgetreten worden, um was es ging: Darum daß endlich diejenigen, die im Betrieb arbeiten, auch in einem Arbeitsverhältnis ZUM UNTERNEHMEN stehen. Plötzlich ist davon nicht mehr die Rede: Auch "konzerneigene Unternehmen" sind Fremdfirmen, wie wir es sattsam von Autovision und Sitech bei VW erfahren haben. Zu diesen Firmen erklärte und erklärte VW stereotyp, man habe mit diesen Firmen nichts zu tun und wisse nichts von deren Geschäftsgebaren. Es seien unabhängige Unternehmen und daß sie dem Konzern angehören würden, habe gar keine Bedeutung. In den zahlreichen Prozessen auf Festanstellung von Fremdbeschäftigten in den letzten 7 Jahren wandte VW immer und immer wieder ein, man habe "keine Kenntnis" von den Einzelheiten, die bei der Gestaltung der Arbeitsbedingungen eine Rolle spielten und bürdete - mt Zustimmung der meisten Arbeitsgerichte - die volle Darlegungs- und Beweislast den "Fremdbeschäftigten" auf. Nun geht dasselbe Theater wieder bei Tönnies los, zumal die Löhne exakt wieder nicht denjeinigen der Stammbeschäftigten entsprechen werden. Wie lange wollen wir uns das Verwirrspiel des Herrn Tönnies noch bieten lassen. KEINE WERKVERTRÄGE MEHR BEI TÖNNIES ! AUCH NICHT MIT "KONZERNEIGENEN" FIRMEN !

RG 20.7.2020

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