Rat & Tat

Ihre schnelle Hilfe in allen Fragen des Arbeits- und Wirtschaftsrechts

Rat & Tat Infos 313: Faschismus im ...

In dem Video Nr. 40 seines Youtube-Kanals kommt Dr. Geffken auf di ... »mehr

Rat & Tat Info 312: Reinigungskraft ...

Die schwerbehinderte Reinigungskraft I. war seit 1991 bei der Frei ... »mehr

Rat & Tat Info 297: Klassenjustiz & ...

Arbeitsgerichte urteilen im Interesse der Konzerne ACHTUNG: Auszu ... »mehr

BAG zur Arbeitszeiterfassung - vor ...

Das Bundesarbeitsgericht hat in seinem Urteil vom 13.9.2022 &ndash ... »mehr

Vorsicht beim Gehalt !

Löhne und Gehälter werden im Arbeitsvertrag vereinbart. ... »mehr

Keine Volksverhetzung durch Lambsdo ...

Hamburger Staatsanwaltschaft ermittelt nicht gegen Graf Lambsdorff ... »mehr

Termine

09.07.2022 | 10:30 | Stuttgart-Sillenbuch
14.10.2022 | 18:00 | Geversdorf / Cadenberge
Hamburg, 16.07.2022

Grosses Echo auf "Mein China" in Soltau

Grosses Echo auf das Buch "Mein China" in Soltau
 
 

Das kleine aber feine Druckmuseum in Soltau, das dem "analogen" Bücherdruck gewidmet ist, platzte bereits aus allen Nähten, als der Hamburger Autor, China-Experte, Anwalt und Arbeitsrechtler Rolf Geffken mit der Präsentation seines neuen Buches "Mein China" begann. Über 50 Besucher der 20.000-Einwohner-Stadt waren der Einladung gefolgt.

 
Keine Sicht der "Mainstream-Medien"
 
Der Autor machte gleich zu Beginn deutlich, daß er nicht gewillt sei, der Sichtweise der "Mainstream-Medien" auf China zu folgen und betonte, daß seine Sichtweise durch über 20 Jahre Erfahrungen und Beobachtungen i n China entstanden sei. Dabei unterschlug er auch nicht, daß sein langjähriges Engagement beim Deutsch-Chinesischen Rechtsstaatsdialog gerade auch der Bundesregierung mißfallen habe. Seine Kritik an diesem nie ernsthaft geführten Dialog sei, daß er von vornherein den Interessen der Wirtschaft an guten Beziehungen zu China untergeordnet gewesen sei. 
 
Dialog von "unten"
 
Geffken hatte ganz konkrete Vorstellungen über einen Dialog "von unten" und setzte diese Vorstellung auch etwa bei der von ihm organisierten Deutsch-Chinesischen Anwaltskonferenz 2008 und bei der Konferenz über Gewerkschaften in China 2010 in Oldenburg um. Als Reaktion darauf wurde 2009 seine Website (www.DrGeffken.de) in China gesperrt. Die Sperre war Gegenstand zweier umfangreicher Anfragen des MdB Wolfgang Neskovic im Deutschen Bundestag. Die Bundesregierung übernahm dabei die Darstellung der chinesischen Regierung daß die Seite "problematische" Inhalte habe.....
 
Kein China-Bashing
 
Vor diesem Hintergrund wies der Autor alle Versuche zurück, seine objektive und faire Sicht zu denunzieren und etwa das undifferenzierte "China-Bashing" von Autoren wie Stefan Aust als Vorbild zu preisen. China habe trotz aller Kritik nach der verheerenden "Kulturrevolution" enorme Fortschritte in der Wirtschaft, in der sozialen Entwicklung und beim Aufbau rechtsstaatlicher Strukturen gemacht. Geffken erinnerte an die Kampagne zur Schaffung eines neuen Arbeitsvertragsgesetzes, die neben dem Gesetz selbst den Millionen von chinesischen ArbeitnehmerInnen ein Bewußtsein ihrer eigenen Rechte vermittelte o h n e daß dies auch nur ein einziges Mal "im Westen" gewürdigt worden wäre. Westliche Investoren hatten daran kein Interesse gehabt, weil sie daran durch ihren Traum von "billigen Arbeitskräften" gehindert worden seien. Und der Bundesregierung war seinein Dialog "von unten", an dem vor allem die "arbeitenden Menschen" hätten teilnehmen können, von vornherein ein Dorn im Auge gewesen.
 
Andere Sicht auf Menschenrechte
 
Trotz seiner eigenen Betroffenheit unterstrich Geffken an Hand von vielen Beispielen daß er eine ganz andere Sicht auf das Thema "Menschenrechte in China" habe als westliche Journalisten, die sich wie ihre Auftraggeber nicht für das Leben und die Arbeit der einfachen Menschen dort wie hier interessieren würden. Das überwiegend am Arbeitnehmerinteresse orientierte chinesische Arbeitsrecht sei selbst Menschenrecht und gewiß von grösserer historischer und praktischer Bedeutung als das Interesse westlicher Medien an einer stets ungehinderten Berichterstattung. Der Autor brachte hier einige erstaunliche und hier gänzlich unbekannte Beispiele, so sei zB die Kündigung eines Arbeitsverhältnisses im Gegensatz zur deutschen Rechtslage unzulässig und im Gegensatz zum deutschen Arbeitsrecht müsse bei Beendigung eines Arbeitsverhältnisse immer eine Abfindung von einem Monatsgehalt pro Beschäftigungsjahr gezahlt werden.
 
Dritte Präsentation in Deutschland
 
Viele der VeranstaltungsteilnehmerInnen bedankten sich beim Autor und beim veranstaltenden Museum für den höchst informativen Vortrag und die anschließende lebhafte und engagierte Diskussion. Der Autor mußte zahlreichen Besuchern sein Buch mit einer Signatur versehen. Die Veranstaltung war nach Vorträgen beim Konfuzius-Institut in Hamburg und bei der Marx-Engels-Stiftung in Stuttgart die dritte Präsentation in Deutschland.
 
 
Kanzlei RAT & TAT
 

Empfehlen Sie diesen Artikel weiter

Bild wird geladen... Bild wird geladen... Bild wird geladen... Bild wird geladen...

Dr. Rolf Geffken | Mobil: 0172 7418179 | Tel.: 00 49 40 (040) 7906125 | E-Mail: drgeffken@drgeffken.de | Datenschutzerklärung