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Lesung mit grossem Echo: Rilke an der Oste

Rolf Geffken stellte sein Rilke-Buch auf Gut Niendieck vor.

Im Saal des Rittergutes Niendieck an der Oste bei Geversdorf war kein Platz mehr frei als der Autor Dr. Rolf Geffken am 30.8.2014 sein neues Rilke-Buch vorstellte. Der Autor verdeutlichte an Hand von Bildern der Worpsweder Maler, welchen Eindruck die norddeutsche Tiefebene "und ihre Himmel" auf Rilke gemacht habe, als dieser auf Einladung Heinrich Vogelers aus Russland nach Worpswede gekommen sei. Die Arbeit der Moorbauern, ja die "Mühen der Ebene", seien für Rilke zum Sinnbild auch der"Grossen Arbeit" des Künstlers geworden. Der Autor beschränkte sich nicht auf sein eigenes Manuskript sondern rezitierte auch aus dem Werk Rilkes, um dessen "grosse Arbeit", nämlich seine besondere Sprache, die eigentlich "Musik" sei, zu verdeutlichen. "Zusätzliche" Vertonungen seines Werkes (wie im sog. "Rilke-Projekt") seien strikt abzulehnen. Der Autor ging auch auf "die "typisch deutsche Frage" ein, ob er als Anwalt sich denn zu solch diffizilen literarischen Fragen äussern dürfe. Abgesehen davon dass er seit vielen Jahren Anwalt  u n d  Autor sei, habe sein Urgossvater als Bürgermeister von Westerwede das Aufgebot der Eheleute Rilke unterschrieben. Sein Grossvater sei ein Freund von Rilkes Gastgebers Heinrich Vogeler gewesen und der sei - als Rilke nach Paris ging - von Worpswede nach Geversdorf (dem Ort der Lesung) gezogen, um dort die folgenden 50 Jahre als Organist und Lehrer zu arbeiten. Das seien Bezüge genug. Diese hätten im übrigen bereits zu zahlreichen Einladungen, Seminaren und Vorträgen zum Thema Rilke geführt.  Er "dürfe" sich also mit dem Thema befassen, auch wenn einige "Rilke-Bewacher" das nicht gerne sehen würden.... Aber damit müsse man leben, wenn man nicht in e i n e Schublade gehöre.

Abgerundet wurde der allseits als gelungen betrachtete Abend - wie immer auf Gut Niendieck - von dem hervorragenden Büffet der "Gutsherrin" Renate Holzheu.

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