Rat & Tat

Ihre schnelle Hilfe in allen Fragen des Arbeits- und Wirtschaftsrechts

Rat & Tat Infos 313: Faschismus im ...

In dem Video Nr. 40 seines Youtube-Kanals kommt Dr. Geffken auf di ... »mehr

Rat & Tat Info 312: Reinigungskraft ...

Die schwerbehinderte Reinigungskraft I. war seit 1991 bei der Frei ... »mehr

Rat & Tat Info 297: Klassenjustiz & ...

Arbeitsgerichte urteilen im Interesse der Konzerne ACHTUNG: Auszu ... »mehr

BAG: Kurswechsel bei Scheinwerkvert ...

Das Bundesarbeitsgericht hat nun zum dritten Mal einen Rechtsstrei ... »mehr

Die vergessene Geschichte: Faschism ...

Dr. Rolf Geffken   Der MDR strahlte kürzlich einen Bei ... »mehr

NEUES BUCH: Einspruch im Namen der ...

Im THK-Verlag erscheint Ende Februar 2021 der Erzählband "Ein ... »mehr

Termine

24.07.2021 | 17:00 | Stadtpark Hamburg
30.07.2021 | 18:00 | Geversdorf / Cadenberge
18.08.2021 | 19:00 | Hamburg
01.10.2021 | 18:00 | Geversdorf / Cadenberge

RAT & TAT Info 107: Keine Sanierung ohne Konzept - Seeleuteanwalt Geffken kritisiert Deutsches Schifffahrtsmuseum

"Nicht nur die Bausubstanz des DSM ist marode. Vielmehr hat das Museum bis heute kein erkennbar wissenschaftlich fundiertes Konzept zu dem, was 'deutsche Schifffahr' ist. Es segelt weiter in einem einseitigen ideologielastigem und rückwärtsgewandtem Fahrwasser" . Das erklärte Dr. Rolf Geffken, Seeleuteanwalt und Museumskritiker, anlässlich der Mitteilung des Bremer Bürgermeisters (zugleich Mitglied des DSM-Verwaltungsrats), dass dem DSM jetzt 41 Mio Euro u.a. zur Behebung einer maroden Bausubstanz zur Verfügung gestellt würden. In einem Offenen Brief an Böhrnsen begrüsst der aus Bremerhaven stammende Schifffahrtsxeperte allerdings ausdrücklich die Forderung des Senatspräsidenten nach einem auch inhaltlich "neuen Konzept" für das DSM. Angesichts der jahrelangen Untätigkeit des DSM bezweifelt der Kritiker allerdings, dass ein solches Konzept mit "bordeigenen" Mitteln des DSM erstellt und umgesetzt werden könnte. Seit seiner Denkschrift aus dem Jahre 1987 sei nun mehr als 1/4 Jahrhundert (!!) vergangen und kaum etwas sei passiert. Geffken hatte erst vor einem Jahr in einer weiteren Denkschrift *, in der ähnliche Kritik auch am "Tamm-Museum" in Hamburg geäussert wurde, detailliert dargelegt, welche Mängel das DSM weiterhin aufweise. Er kritisierte vor allem den weiterhin vorherrschenden "Schiffsfetischismus", die Vernachlässigung der Rolle der Seeleute und deren Konflikte und Interessengegensätze zu Reedereien sowie das Fehlen der Themen Seeleutebewegung, Billigflaggen und der Rolle der Reedereien im Faschismus. Ohne "Beteiligung externen Sachverstands" sei mit einer neuen Konzeption nicht zu rechnen. Das DSM sei offenbar nicht gewillt, einen Kurswechsel vorzunehmen. In seinem Brief fordert Geffken den Bremer Bürgermeister abschliessend auf, Sorge dafür zu tragen, dass das DSM sich endlich abwende "von seiner rückwärts gewandten Seefahrtsromantik, einer unzeitgemässen Marineideologie, der Ausblendung der Seemannsbewegung als Teil der Gewerkschaftsbewegung und der Ausblendung oder Verklärung der Rolle der deutschen Reeder im deutschen Faschismus". Der Offene Brief und die erwähnten Denkschriften sind erhältlich bei: Institut@ICOLAIR.de * "Schiffahrt ohne Leben - Kritik deutscher Schifffahrtsmuseen", Hamburg Mai 2011

Empfehlen Sie diesen Artikel weiter

Bild wird geladen... Bild wird geladen... Bild wird geladen... Bild wird geladen...

Dr. Rolf Geffken | Mobil: 0172 7418179 | Tel.: 00 49 40 (040) 7906125 | E-Mail: drgeffken@drgeffken.de | Datenschutzerklärung